Je populärer die Guerilla-Taktik bei den Werbern und Öffentlichkeitsarbeitern wird, desto vielfältiger werden ihre Erscheinungsweisen. Der gemeinsame Nenner bleibt aber gleich: Es sind mehr oder weniger provokante, meist lediglich spektakuläre Aktionen, die da inszeniert werden, wo es das Publikum am wenigsten erwartet. Mit dem Ziel, Breitenwirkung zu erzielen: entweder durch Mundpropaganda und/oder mit Hilfe kostenloser Medienberichterstattung. Dabei verfolgen Guerilla-Aktionen nicht ausschließlich kommerzielle Ziele, wie ein Blick auf ganz besondere Aktivisten beweist: nämlich auf Greenpeace und die sogenannten „68er“.

Studentenprotest

Beide sind Vertreter eines Aktivismus, der in erster Linie auf Medienwirksamkeit (teilweise auch auf Mundpropaganda) setzt. Wobei sich „die 68er“, wie wir sehen werden, eher auf die so genannte exemplarische oder symbolische Aktion verließen, Greenpeace dagegen teilweise wieder darüber hinaus und zu den Wurzeln militärischer Guerilla zurückkehrt: Greenpeace Aktionen sollen mehr als symbolisch aufrütteln, provozieren, sie sollen Umweltfrevel tatsächlich verhindern.

Greenpeace

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