Guerilla-Methoden sind also nicht neu. Sie werden schon seit Jahrhunderten bei militärischen Konflikten angewandt. Weshalb der Begriff „Guerilla“ auch üblicherweise direkt mit einem militärischen Zusammenhang assoziiert wird. Leider auch von vielen Marketingentscheidern, die Guerilla-Aktionen a priori ablehnen – eben des Begriffes wegen (s. auch unsere Studie zum Thema).

Tatsache ist jedoch: Guerilla Marketing bedient sich zwar der taktischen Elemente der Guerilla, ohne jedoch selber kriegerische Absichten zu verfolgen. Es ist in Wirklichkeit nicht halb so gefährlich wie der Name klingt. Schließlich will der Guerillero ja die Sympathie des Publikums bzw. der Medien gewinnen und keine Konfrontation mit ihnen. Es ist raffiniert, unkonventionell, überraschend, funktioniert mit einfachen Mitteln und verläuft (offline) nach dem Prinzip „Hit & Run“.

Cyberprofit Eine immer gültige Definition? Hmh, ist mir, ehrlich gesagt, noch nicht eingefallen! Ist vielleicht auch nicht ganz einfach für etwas, das selber Grenzen sprengen will. Und im Zuge der Medienvielfalt sind ja obendrein Guerilla Aktionen mit komplett unterschiedlichen Wesenszügen entstanden. Aber, wenn ich eine geben muss, dann ist es diese:

„Guerilla Marketing ist ein Werbeprinzip, das raffiniert, unkonventionell, überraschend und mit einfachen Mitteln funktioniert. Guerilla Aktionen verlaufen spektakulär, um die Aufmerksamkeit eines bestimmten Zielpublikums sowie der Medien zu gewinnen und deren Mitteilungsbedürfnis anzuregen, damit so die Botschaft weiter verbreitet wird.“

Mehr Infos und Fallbeispiele zum Thema „Guerilla Marketing“ hier und hier.