Im Krieg sind es meist kleinere Gruppen, die Guerilla-Taktiken anwenden. Einfach deswegen, weil sie nicht die Mittel haben, auf konventionelle Weise wirkungsvoll gegen einen überlegenen Feind anzukämpfen. Ihr Hauptziel ist es vielmehr, mit Hilfe unkonventioneller Angriffe eine physische und psychische Situation zu schaffen, die fremde Eindringlinge oder herrschende Machthaber zu Konzessionen zwingt.

Aber Guerilla-Taktiken werden nicht nur zur Verteidigung, sondern, wie historische Beispiele zeigen, auch zum Angriff eingesetzt, beispielsweise im Kampf der Ostgoten und Hunnen gegen das Römische Reich. Genauso bei den Wikingern, als sie England und Frankreich überrannten, sowie Mongolen-Feldzug, der sie von Asien aus bis nach Mitteleuropa führte. Beispiele aus der jüngeren Geschichte sind der Große Marsch unter Mao Tse Tung (1945 – 1949) sowie der Sieg Fidel Castros auf Kuba (1958). Beides sind Konflikte, die für die sozialrevolutionäre Guerilla stehen, weshalb sie in der Ikonografie der Neuen Linken besondere Bedeutung besitzen.

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