Produkte in Filmen möglichst unauffällig bewerben, das ist nichts Neues. Product-Placement ist das Zauberwort. Da nuckelt ein durstiger Soldat ganz selbstverständlich an seiner eisgekühlten Coca-Cola, da wackeln die Stars von Sex and the City mit den schönsten Louis-Vuitton-Taschen durch New York und James Bond verfolgt mit dem spektakulärsten Aston Martin die Bösewichte der Nation. Ja – es geht doch nichts über auffällig unauffällige Werbung.
Wie man das Ganze mit einem Augenzwinkern versehen kann, hat jetzt IKEA Österreich gezeigt. In einer Guerilla Aktion saßen Promoter im Kinosaal und projizierten immer mal wieder Preise auf im Film gezeigte IKEA-Produkte. Im Anschluss wurden dann die neuen IKEA-Kataloge an die Kinobesucher verteilt.
Aber wollen wir so etwas im Kino wirklich? Man stelle sich mal vor: Titanic – Jack und Rose vorne am Bug – die Arme ausgebreitet: Romantik pur. Dann, zack, die Projektion “schwarze Herren Jacke – nur 19,95 Euro bei C&A”. Ist das Product-Placement reloaded und müssen wir uns nur wieder ans Übersehen gewöhnen?


eine schöne Aktion, die schon eine Weile im Web kursiert. Ich glaub, es soll was einmaliges bleiben, und damit auch den Status des “Besonderen” zu suggerieren. Was wäre wenn. Aber wenn die Filmindustrie weiterhin so desaströs produziert und versucht seine Kunden zu verscheuchen, könnte dies bald als Standard etabliert werden
Ich habe jetzt auch schon öfters im Internet von der Kino-Aktion gelsen. Allein deswegen hat sich die Aktion für IKEA glaube ich schon gelohnt. Ich denke auch, dass dies eine einmalige Aktion bleibt. IKEA will ja bestimmt nicht seine Kunden verärgern mit solchen Aktionen!!