Word-of-Mouth

WOM-Kampagne für das Samsung Wave schlägt hohe Wellen

08 Jun 2010
Von Vee 2 Kommentare

Zum Launch des neuen SmartPhones Wave S8500 von Samsung haben wir letzte Woche die “Longest Mobile Wave” ins Rollen gebracht. Um hier den USP des neuen SmartPhones – die neue Super AMOLED Display-Technik für noch schärfere Kontraste und eine besonders hohe Farbsättigung –  auch auf den Weitersagemechanismus der Tester zu übertragen, wurde die Mechanik der Word-of-Mouth (WOM)-Kampagne dementsprechend angepasst.

weiterlesen | Share

Word-of-Mouth

Neues WOM-Projekt: Wir suchen 20 Tester für den ESPRIMO Q1510!

17 Mai 2010
Von Vee

Seit letzter Woche heisst es bei uns: Turn your Living Room into One Living Room! In anderen Worten. Wir haben mit “One Living Room” unser neuestes WoM Projekt für den nagelneuen miniPC ESPRIMO Q1510 von Fujitsu gestartet und sind derzeit auf der Suche nach 20 Testern, die den kleinen Entertainer gemeinsam mit ihren Freunden auf Unterhaltungsqualitäten im Herz und Nierenbereich überprüfen wollen. weiterlesen | Share

Verena Schmunk

06 Mai 2010
Von admin

Verena Schmunk, auch als Vee bekannt, absolvierte ihr Online-Journalismusstudium an der Hochschule Darmstadt. Als bloggende Diplomandin unterstützte sie Deutschlands PR-Blogger Klaus Eck, und führte als Vee Frankly mit „Vee zieht an” eines der ersten deutschen Fashionblogs.

Im Juli 2006 stieg Vee als Projektleitung in Deutschlands erster WoM (Word-of-Mouth) Marketing-Agentur „trnd” ein, wo sie zwei Jahre lang Erfahrungen in der Durchführung von WoM-Kampagnen sammeln konnte. Im April 2009 stieß Vee zunächst als freie Mitarbeiterin zu den webguerillas, wo sie hauptsächlich für die Konzeption und Umsetzung von Social Media Strategien zuständig war. Nach einer halbjährigen Auszeit in die Offline-Welten des asiatischen Kontinents, folgte sie erneut dem digitalen Rufen der webguerillas und unterstützt ab Mai 2010 das Team als Beraterin mit Schwerpunkt WoM-Marketing und Social Media.

Vee liebt das Extreme, insbesondere den direkten Austausch mit Menschen. Ob als Servicekraft im libanesischen Edelrestaurant in Australien, als Türsteherin in Münchners Szenebar, als Redakteurin der deutschen Minderheitenzeitung in Transsylvanien oder als Englischlehrerin in einem buddhisitischen Kloster in Nepal. „ Ich liebe die Herausforderung von neuen Situationen und Brennthemen. Deshalb fühle ich mich bei den webguerillas pudelwohl! “.

Social Media

Facebook – das Mekka für Marken

11 Feb 2010
Von Rike 2 Kommentare

Facebook – nichts wirklich Neues mehr. Laut Social Network Barometer können mittlerweile 57 Prozent der Deutschen mit dem Begriff etwas anfangen. 11 Millionen Facebook-User (in Deutschland) mit den unterschiedlichsten Interessen tummeln sich mittlerweile in der Community. Tendenz stetig steigend. Und ganz nach dem Motto „Ich bin da wo meine Zielgruppe ist“ siedeln sich natürlich auch immer mehr Unternehmen auf Facebook an.

Markenpräsenzen in Form von Gruppen und Fanpages schießen wie Pilze aus dem Boden. Ein Dorn im Auge der User? Nein. Bereits 15 Prozent nutzen das Netzwerk auch, um sich über Produkte, Marken und Unternehmen zu informieren. Das besagt die aktuelle Studie „zwei.null trend – facebook und Markenkommunikation“ der INNOFACT AG. Jeder Dritte hat demnach schon einmal ein Marken-Profil oder eine Marken-Fanseite besucht, 27 Prozent sind Fans geworden und 21 Prozent einer Gruppe beigetreten. Die Absicht dahinter? Ganz klar: seinen Freunden mitzuteilen, welche Marke/welches Produkt man toll findet und sich über die Markenprofile selbst darzustellen. Und gerade das macht Facebook für Unternehmen so spannend. Das WOM-Potenzial ist enorm: Bereits 18 Prozent haben Informationen zu Produkten oder Marken über Statusmeldungen von Freunden erhalten und jeder Zehnte hat solche Informationen auch schon an Freunde weiterempfohlen. Knapp ein Drittel will auch weiterhin produkt- und markenbezogene Informationen empfehlen.

Auch außerhalb von Social Media sind die Auswirkungen zu spüren: 40 Prozent der Befragten gaben an, einen Kauf oder Nicht-Kauf von Empfehlungen bzw. Kritiken von Freunden auf Facebook abhängig gemacht zu haben. Selbst das Image profitiert: Bei 43 Prozent der User löste der Kontakt mit einer Marke auf Facebook eine positive Wahrnehmung aus.

Und wer macht’s jetzt am besten? Welche Marke profitiert am meisten durch einen Auftritt bei Facebook? Laut „The Big Money“ ist dies Coca-Cola mit etwas über 4 Millionen Fans und einem wöchentlichen Wachstum von etwa 350.000 neuen Fans. Aber ist allein die Anzahl der Fans entscheidend und stimmt es tatsächlich, dass die Fanpage von Coca-Cola von diesen beiden sympathischen Jungs gegründet wurde?

YouTube Preview Image

Social Media

Poke dich hinter Gitter

12 Okt 2009
Von Daniela

facebook bringt dich hinter gitter?

Es kommt immer wieder vor, dass Social Network Aktivitäten den einen oder anderen User in Schwierigkeiten mit dem Gesetz bringen. Die Bandbreite ist – genau wie im sonstigen World Wide Web auch – vielfältig und reicht von Status-Updates, die auf illegale Aktionen hinweisen bis hin zu Fotoveröffentlichungen, die bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen den entscheidenden Hinweis geben. Allen diesen Fällen gemeinsam war bisher die Tatsache, dass das eigentliche Vergehen „offline“, in der realen Welt stattfand und Veröffentlichungen in Communities (wie z. B. Fotos und Foto-Tags, Beiträge, Status-Meldungen, etc.) zur Aufklärung und/oder Anklage beigetragen haben.

Doch auch die Nutzung einer Netzwerkfunktion führt im entsprechenden Zusammenhang zu strafrechtlichen Konsequenzen. Die leidlich bekannte Facebook-Funktion „Poke“, auf Deutsch einfach „Anstupsen“, hat dies inzwischen geschafft. Facebook selbst definiert einen „Anstupser“ als „Funktion…die für unterschiedliche Zwecke verwendet werden kann. Zum Beispiel kannst du deine Freunde anstupsen um ihnen Hallo zu sagen…“. Auf den ersten Blick scheint es schwierig zu verstehen, welche kriminelle Energie hinter dem vermeintlich harmlosen „Anstupsen“ steckt, welches von einer nett gemeinten, freundschaftlichen Geste bis zu einem hilflosen Flirtversuch alles bedeuten kann.

Dennoch hat das „Anstupsen“ Shannon D. Jackson aus Tennesee in Untersuchungshaft gebracht. Durch die Nutzung der Funktion hat sie gegen eine richterliche Verfügung verstoßen, die festlegte: „no telephoning, contacting or otherwise communication with the petitioner.“

Die Zeitung „The Tennessean“ dazu:

„ According to the affidavit filed in Sumner County General Sessions Court, Jackson is accused of using the “poke” option on Facebook to contact a Hendersonville woman, thus violating the terms of the order of protection…Hendersonville police have made copies of the page in which the alleged victim is shown to be “poked,” according to the affidavit.“

Wird sie vom Gericht für schuldig befunden, kann die Strafe einen Gefängnisaufenthalt von bis zu 11 Monaten, sowie $ 2,500 Bußgeld betragen.

Ungeachtet der Diskussion, ob die Geschädigte Jackson aus ihrem Facebook-Freundeskreis entfernt hat oder nicht, stellt sich dennoch erneut die Frage, wo fängt Belästigung innerhalb von Social Communities an?

Ist es denn nicht schon unerträglich penetrant, von Leuten, mit denen man connected ist, permanent die neuesten Quiz-Ergebnisse präsentiert oder wiederholt Einladungen zu z. B. „mafia wars“ zu bekommen? Ebenso kann die Information über den ständigen Versand von Geschenken, Tattoos und sonstigen Lebenseinstellungen, die glücklich machen sollen, ziemlich nerven. Das sind alles nur harmlose Beispiele von Belästigung durch Social Community-Funktionen. Aber was ist mit einer Person, mit der ich keine Netzwerk-Verbindung habe, die aber ständig unter meinen „auf dich klicker“ zu finden ist? Fällt diese Belästigung schon unter Stalking? Darf rechtlich dagegen vorgegangen werden? Das Gegenargument: „Der User sieht sich doch nur dein Profil an und macht sonst nichts“ wird schnell ausgehebelt, wenn man bedenkt, wie Stalking in der Realität meist beginnt: Der Stalker beobacht dein Leben und macht sonst nichts. Was ist mit wiederholten, grundlosen „Kontakt-Anfragen“ durch eigentlich unbekannte Personen?

Die rechtliche Grauzone ist noch groß. Juristen und Politiker sind oft ratlos. Ex-Verfassungsrichter und Kommunikationsrechtler Wolfgang Hoffmann-Riem hierzu:

„Hinter dem Internet steckt nicht nur eine technische, sondern auch eine soziale Innovation. Das Recht, wie wir es kennen, kann darauf nur begrenzt wirken.“

Wie wird sich also das Zivil- und Strafrecht in Zukunft an das Phänomen “Social Media” anpassen? Wir dürfen gespannt sein.