Viral Marketing

Fallobst

15 Mai 2006
Von

Wie hier schon mal erwähnt, gibt es ja immer wieder Spots/Aktionen, die sich an bereits erfolgreich gelaufene Spots/Aktionen anhängen.

Hier ist wieder einer dieser kleinen Delphine, der in der Bugwelle (eher Heckwelle) von Sonys Bravia Spot mitschwimmen möchte.

Ui. Mit Organisation empörter Anwohner und Filmchen. Lustig, lustig.

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Viral Marketing

Mel Gibson legt ein Easteregg

15 Mai 2006
Von 1 Kommentar

Mel Gibson Easteregg

„Easter Eggs (engl. für „Ostereier“) sind versteckte und undokumentierte Besonderheiten in Medien und Computerprogrammen. Sie dienen der Anerkennung des Urhebers, tun dies aber meistens auf eine unterhaltende Art. Man kann sie als die persönliche Handschrift des Urhebers bezeichnen.“

wikipedia.de

Oft entwickeln diese Eastereggs ein gewaltiges virales Potential, wenn Sie erstmal entdeckt oder „zufällig“ verbereitet worden sind. Wie auch in diesem Fall.

Guckt man sich den Trailer von Mel Gibson`s Apocalypto an, so wird man nichts sehen, als einen herkömmlichen Kinotrailer. Jetzt gibt es da aber eine Stelle wo ein Affe gehörig den Schnabel aufreisst. Hier schnell auf Pause drücken und mit den Pfeiltasten ein paar Bilder zurück gehen. Wenn die weissen Herren ins Bild kommen, wird es schon ganz heiß!

Viel Spaß beim suchen und weitererzählen!

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Allgemein / Guerilla Marketing

Fragen einer Diplomandin 5: Guerilla Marketing und Kosten.

13 Mai 2006
Von

Eine Frage der Philosophie?!
Immer mehr Großkonzerne investieren größere Budgets in Guerilla Marketing, wenn sie von dessen Wirksamkeit überzeugt sind. Was denkt Du als Experte: Ist die Devise „Geiz ist geil“ im Guerilla Marketing oberste Maxime oder darf Aufmerksamkeit auch etwas kosten? Wenn nein, warum nicht?
Wenn ja, entspricht das noch den Grundzügen des ursprünglichen Guerilla-Gedanken? Greift die Bezeichnung „Guerilla Marketing“ dann noch oder gibt es deiner Meinung nach dafür eine alternative treffendere Bezeichnung?

„Geiz ist geil“ heißt in unserer Sprache „Ideen sind sexy“! Nein, Spaß bei Seite: Um Guerilla Aktion professionell und wirkungsvoll umzusetzen, bedarf es immer eines gewissen Investments: und sei es in essentielle, aktionsbegleitende Maßnahmen wie PR. Dennoch weiß ich, aufgrund unserer Studie zu alternativen Werbeformen, dass viele Unternehmen solche Investments scheuen bzw. glauben, nur mit ihrer (vermeintlich) guten Idee, Berge versetzen zu können. Unsere Erfahrung zeigt, dass dies nicht funktioniert. Jede Guerilla Aktion benötigt nicht nur ein Mindestmaß an Lautstärke bzw. Virulenz, sondern auch eine bestimmte Größe und verlangt professionelles Handling.

guerilla-marketing-pumaDas wünscht sich jeder Auftraggeber: mit ein paar Pappschildern für Furore sorgen. Beim Länderspiel Deutschland – Italien funktionierte es prächtig: über 10,5 Millionen Zuschauer am Bildschirm wurden erreicht, und Puma war lange Zeit das Gesprächsthema … nicht nur bei den Fans (eine Aktion der webguerillas).

Auch mal 50 oder 100 Tausend Euro für eine nationale Guerilla Aktion in die Hand zu nehmen widerspricht, meines Erachtens, auch nicht dem ursprünglichen Guerilla-Gedanken „möglichst geringer Mitteleinsatz, möglichst große Wirkung“. Denn im Vergleich mit herkömmlichen Werbemethoden sind Guerilla Aktionen allemal effizienter. Man muss sich ja nur ansehen, was reichweitenstarke Printwerbung oder ein 30 Sek. Spot in der Prime Time heute kosten. Da ist man schnell in der gleichen Größenordnung, ohne jedoch wirklich etwas zu bewegen. Mit der Summe aber würde jeder clevere Werbeguerillero die ganze Republik auf den Kopf stellen …

Lycos Hundeskanzler
Witzige Story, mediengerechte Bilder, geringes Budget und trotzdem großer Erfolg: dafür steht die Aktion „Lycos Hundeskanzler“ der webguerillas. Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Pressearbeit. 2.500 Papphunde (Gesamtbudget: 16.200 Euro) schmückten kurzzeitig die Villen der damaligen Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber (Abbildung) und Gerhard Schröder. Und waren am nächsten Tag in bedeutenden Tageszeitungen zu sehen. Einige übrig gebliebene Hunde wurden am Ende noch auf ebay versteigert, was fast zu einer vollkommenen Refinanzierung der Aktion geführt hat.

Lycos Hundeskanzler Presse

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Buzz Marketing

Peta mag kein Fleisch…

10 Mai 2006
Von 3 Kommentare

…und packt dafür Menschen in die klassische Fleischverpackung. Aufsehenerregend und schön umgesetzt.

Creative_Criminal_Meat.jpg
Creative Criminal_PETA.jpg

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Allgemein / Viral Marketing

Einfach, einprägsam, witzig: gute virale Spots von Apple.

10 Mai 2006
Von 1 Kommentar

mac-spot
Mit die besten Spots, die ich seit langem gesehen habe. Einfach, einprägsam, wirklich witzig – und in Folge dessen mit viel viralem Potenzial: die neuen PC/Mac-Spots im Stil der legendären Switch-Kampagne.

apple: switsch-kampagneApple: switch-kampagne_ellen-feiss

Jeder hat das Zeug zum Star. Das bewies die Switch-Kampagne aus dem Jahre 2002. Mit reichlich Charme und Humor erklärten die Protagonisten (Leute von der Straße) damals in Werbespots, wieso sie keine PCs mögen – und lieber mit nem Apple Macintosh arbeiten. Die Studentin Ellen Feiss war eine von ihnen: „Einmal habe ich eine wichtige Arbeit am PC meines Vaters geschrieben“, erinnert sie sich. „Doch plötzlich macht der PC Piep, Piep, Piep, Piep…“

Diese Pieps machten sie berühmt … Und lösten eine riesige Sympathie-Welle aus. Es gründeten sich Ellen-Feiss-Fanclubs. Webseiten und Prinmedien beschäftigen sich mit der Studentin und versuchten Fragen zu klären wie: „Is she stoned?“ („Wired“) oder „Welches Sweatshirt trägt die Studentin?“ Andere komponierten einen Ellen-Feiss-Song (Titel: iSwitch). Oder machten sich die Mühe, Ellen-Feiss-Fotos aus der Grundschule rauszukramen.

Mit so einer Lawine ist diesmal wohl nicht zu rechnen. Nichtsdestotrotz ist Apple mit diesen Spots wieder mal ein Meisterwerk gelungen.

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