Allgemein / Viral Marketing

Bob Log is da shizzle.

09 Mai 2006
Von

Hey. Die ham`s drauf!

Da guckt man dann mal hier oder hier und hat auf einmal das Gefühl, dass wäre eine virale Aktion von Sony. Kurz recherchiert, erfährt man, dass Herr Bob Log ein durchaus enrstzunehmender Musiker ist. Mit ner Platte.

Da hatte ich wohl eine ernstzunehmende musikalische Lücke. Schade eigentlich. Wollte grad schon anfangen, ein Loblied auf diese geile Aktion zu singen. Dann halt nicht. Mahlzeit.

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Allgemein / Viral Marketing

Viral Marketing: vom bloßen Reichweitenbringer zur viralen Verkaufsmaschine.

08 Mai 2006
Von

&Es gibt eine Entwicklung beim Viral Marketing, die vollzieht sich fast unmerklich. Um so wichtiger ist es, sich ihrer bewusst zu werden. Ich meine damit die zunehmende Bedeutung ganz bestimmter viraler Instrumente im Marketingmix und deren unterschiedliche Ausprägung bzw. Zielrichtung:

Heißt: vor wenigen Jahren hatten virale Aktionen hauptsächlich den Zweck zu erfüllen, Reichweite, Bekanntheit und Image für die absendende Marke zu erzeugen – dies bekanntlich: möglichst schnell und kostengünstig durch die Einbindung von Multiplikatoren (… selbst das ist schon wahnsinnig schwierig!). Dies allein reicht vielen Auftraggebern aber heute nicht mehr. Man stellt sich die Frage: Wenn ich mit meiner Werbebotschaft schon mal auf dem Bildschirm der Zielgruppe bin, warum dann nicht gleich in den Dialog einbinden oder sogar direkt zum Kaufabschluss führen?

Im Falle viraler E-Mercials geschieht dies z. B., indem am Ende eine Probefahrt gebucht werden kann. Bei Mary Woodbridge Co. wird der Link zur Marke oder zum Marken-Shop prominent integriert. Viele Social Networks basieren entweder per se auf einem kostenpflichtigen Modell oder bieten Usern während sie durchklicken zum richtigen Zeitpunkt das richtige (Kauf-) Angebot an. Und auch virale Aktionen wie Adgames oder entertaining Microsites sind heutzutage immer häufiger so konzipiert, dass mit ihnen direkt verkauft wird.

Viraler Mantel, salesorientierter Kern: Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Kampagne „Halbieren ist machbar“, welche die webguerillas für den Mobilfunker Simyo entwickelt haben.

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Handytarife sind kompliziert und teuer. Man vollzieht selten 100-prozentig nach, wie viel welches Telefonat kostet und wie viele der gebuchten und pauschal bezahlten Telefonminuten man wirklich abtelefoniert hat. – Diese Website sorgt für Aufklärung.

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Hat jemand Lust, eine Wassermelone mit der Motorsäge zu halbieren? Der Vodafone-Tower steht als Halbierungsobjekt leider nicht mehr zur Verfügung, da hatten einige Anwälte was dagegen …

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Halbinos, Halbwissen, Halbstarke: Alles nur Zwischenstufen auf dem Weg zur Halbierung der Mobiltelefonier-Kosten. Nachzulesen auf der Aktionsseite.

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Danke für die Lorbeeren!

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Bereits nach 10 Tagen über 1.000 Presseveröffentlichungen. Die Aktion kommt offensichtlich nicht nur bei der Zielgruppe an.

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Viral Marketing

Keep it simple and stupid

04 Mai 2006
Von

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wie dieses AdGame von Pepsi und schon macht`s Spaß!
Besonders schön, wie sich der Zwillingsbruder vom Transporter da freut.

Gefunden beim adland.

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Buzz Marketing / Guerilla Marketing / Viral Marketing

Fragen einer Diplomandin 4: Mit Guerilla Marketing ins „Relevant Set“?.

04 Mai 2006
Von

Gibt es außerdem noch neurowissenschaftliche Erkenntnisse, die im Zusammenhang mit Sensation Marketing Bedeutung besitzen?

Die Mär vom „Relevant Set“: Viele Markenmanager orientieren sich am Konzept des Relevant Set. Dessen Kernthese lautet: Viele Konsumenten ziehen vor einer Kaufentscheidung nur eine bestimmte Zahl von konkurrierenden Produkten in die engere Wahl, die übrigen bleiben unberücksichtigt. Ziel des Marketings muss daher sein, in diesen Kreis relevanter Alternativen zu gelangen.

Der Glaube ans Relevant Set ist durch aktuelle neurophysiologische Studien jedoch eindeutig widerlegt. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen nur eine Marke pro Produktkategorie präferieren. Die Marken zwei bis zwanzig (wenn denn überhaupt noch so viele erinnert werden), sind in der Skala gleich unbedeutend. Für Marketeer sollte es also nicht darum gehen, in möglichst vielen Köpfen unter die Top-5 zu kommen, sondern in den Köpfen der Richtigen (der Meinungsmacher) die Spitzenposition einzunehmen.

Viral, Buzz und Guerilla Marketing entsprechen genau den Forderungen des Neuromarketings: Sie stören konstruktiv, überraschen, irritieren, brechen Denkmuster auf und leiten den interaktiven Dialog ein. Unkonventionelle Werbung à la Guerilla gelingt es, Informationsblockaden des Gehirns zu überwinden und in den relevanten Gehirnzonen des Rezipienten einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

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Das Gehirn mag Qualität und keine Werbung nach Schema F. Jede Marke steht in einem Wettbewerb der stärkeren Signale. Getreu dem Motto: Wer bringt das Gehirn der Zielgruppe richtig und an der richtigen Stelle zum Feuern?

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Allgemein

Fünf Jahre webguerillas – und Guerilla Marketing ist salonfähig.

04 Mai 2006
Von 3 Kommentare

„Guerilla Marketing? Das ist doch bloß ein Randphänomen und außerdem unseriös!“ Statements wie dieses waren vor fünf Jahren keine Seltenheit. Kein Wunder also, dass die webguerillas 2001 noch mit viel Skepsis beäugt wurden.
5 Jahre webguerillas

Harald Michel (links) und David Eicher während einer Schulungsveranstaltung für Promotoren.

Jetzt feiern die webguerillas ihren fünften Geburtstag. Und rückblickend lässt sich sagen: In nur fünf Jahren haben Alternative Werbeformen in Deutschland enorm an Ansehen gewonnen. Das ist in erster Linie ein Verdienst der Medien, die Guerilla & Co. mit fundierten Artikeln aus der Schmuddelecke geholt haben. Mindestens genauso viel Ehre gebührt aber auch den (wirklichen) Machern in den Unternehmen. Den Marketing-Menschen, die für das Neue offen sind. Die bereit sind, ungewöhnliche Wege zu gehen, und sich nicht durch Standard-Killerphrasen verunsichern lassen. Enorm wichtig ist auch das Engagement von Thorsten Schulte mit seinem Guerilla Marketing Portal, einem Wegbegleiter der ersten Stunde … Das war nur der Anfang. Wir sind bereits auf dem Weg zu Sensation Marketing 2.0.

PS: Keine große Party. Wer kommt, der kommt …

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