Allgemein / Online / Viral Marketing

Virales Windschatten-Marketing.

30 Mrz 2006
Von

Wenn etwas erfolgreich ist, lassen die Nachahmer nicht lange auf sich warten. Nach dem faboulösen Big Ad von Carlton Draught, folgte ganz flink das Small Ad von ein paar Spaßvögeln.

Ganz ähnlich läuft es jetzt auch mit dem „Bouncy Balls Spot“ für die Sony Bravia Glitze. Da haben ein paar Gamer mit viel Zeit den Spot auf ihre Weise nachgestellt.

Im Grunde ist die Strategie nicht schlecht. Während Beispiel Nummer eins wohl keinen werblichen Hintergrund hat, ist der Battlefield Spot ganz klar mit einem Logo versehen. Und wenn die Macher der Kopien es einigermaßen geschickt anstellen, werden deren Spots meist liebend gern direkt in den Beitrag des Originals gebloggt und bekommen so enorme Aufmerksamkeit. Wie auch hier.

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Allgemein

Der Diplomblogger stellt sich vor.

30 Mrz 2006
Von 3 Kommentare

Ich wollte eigentlich nie in die Werbung, schon gar nicht BWL studieren. Aber jetzt ist es doch passiert und es ist gar nicht so schlimm. Ganz im Gegenteil: es ist sogar recht spannend und interessant. Ideen, die früher für einen Brüller am Küchentisch gesorgt haben, kann man heute verkaufen. Zudem muss ich keine hohen Schuhe anziehen und dürfte theoretisch überall tätowiert sein – wenn ich wollte. Ja, irgendwie gefällt mir das.

www.diplomblogger.de

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Allgemein / Buzz Marketing

Real oder Fake?

27 Mrz 2006
Von 2 Kommentare

Im Grunde egal. Es funktioniert…

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Allgemein / Buzz Marketing / Viral Marketing

adicolor lässt malen.

27 Mrz 2006
Von

Eine sehr kreative Nutzung klassischer Großflächen, führt uns Adidas in Berlin vor.

Erst wird lediglich das Adidas Logo auf weißem Hintergrund plakatiert…

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…dann wartet man ein paar Tage und lässt den Dingen seinen Lauf…

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…es dauert nicht lange und die Zielgruppe fängt das malen an…

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…und schwupps klebt man ein zweites Plakat drüber und unterstreicht die Produktaussage in perfekter Art und Weise: adicolor. Gestalte Deinen eigenen Sneaker. Ja, genau Du! Hipper Sprühdosenmensch. Macht auch nix, wenn du`s weiter erzählst…

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Hier gibt`s noch mehr Bilder zum gucken.

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Buzz Marketing / Trendsetting

Buzz Marketing made in China.

24 Mrz 2006
Von 2 Kommentare

China ist auf dem Weg zur Weltmacht und das nicht nur wirtschaftlich. Denn die kommenden Superstars aus Fotografie, Film, Kunst und Werbung haben chinesische Wurzeln. Li Wei (nicht verwandt oder verschwägert mit „Levis“) ist einer von ihnen.

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Li Wei kommt aus Beijing, wurde 1970 geboren, und zählt heute zu Chinas gefragtesten (Photo-) Künstlern.

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Punkrocker wäre er wohl geworden, wenn er sich nicht in den späten 90er Jahren für die Kunst entschieden hätte. Dem entsprechend besitzen seine Photos und Performances eine Lautstärke, die an Buzz-Installationen erinnern bzw. gute Anregungen dafür bieten.“Etwas Lebendiges und Lebensnahes, das dir ins Bewusstsein und in die Knochen fährt“, beschreibt der 36-jährige Pekinger seine Inszenierungen. Den Crash von Kunst und Leben vollfährt er dabei oft selber als Hauptdarsteller: kerzengerade, mit den Händen an der Hosennaht wie ein perfekt gedrillter Turner, und mit dem Kopf voraus schlägt Li Wei in Bürgersteigen, Windschutzscheiben oder zugefrorenen Flüssen ein.

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„Illusionäre Realität und reale Illusionen“ nennt Li Wei den Leitsatz seiner Arbeiten.

Nur selten aber lässt sich der Illusionist direkt in die Karten schauen. Bei der Serie Spiegelungen, in der sein vermeintlich abgetrennter Kopf über dem Tiananmen-Platz schwebt, gelingt es aber doch: Tatsächlich hat Li Wei nämlich sein Haupt nur durch einen Spiegel gesteckt. Aber letztendlich, das wissen wir ja, geht es weniger darum, wie etwas wirklich ist, sondern mehr darum, was der Rezipient davon halten soll – wie in der Werbung.

Li Wei BuchtitelIm November 2005 erschienen, ein Bildband über Li Wei, von Zhang Zhaohui, ISBN: 888943

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