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Sie kündigen ihr Zeitungs-Abo, verkaufen ihren Fernseher und twittern munter darauf los: die Vertreter der so genannten „Generation Social Media“. Die aktuelle W&V hat unsere Bacardi Razz Partytester zu einem Roundtable geladen und mit ihnen und Vee (Social Media, webguerillas) die veränderte Mediennutzung der typischen Mitzwanziger diskutiert.

„Es ist das Erste, was ich morgens mache, und das Letzte, bevor ich ins Bett gehe.“

Die heute 20- bis 29jährigen verbringen pro Tag rund zwei Stunden mit Mailen, Surfen und Bloggen. Das ist immerhin fast doppelt so viel wie der durchschnittliche Normalbürger ins Surfen investiert. Ein Leben ohne Internet, Handy oder MP3-Player können sie sich dabei ebenso wenig vorstellen, wie morgens die Zeitung zu lesen. „Ich habe dazu einfach kein Zeit mehr“, erklärt unsere Kollegin Vee, warum sie ihre Zeitung morgens aus dem Briefkasten und am Abend auf direktem Weg und ungelesen wieder in den Papierkorb befördert hat. Komisch kommt sich dabei niemand vor. Gibt es doch als Ersatz zahlreiche Online-Angebote die nicht unbedingt besser, wohl aber passender und sozusagen „on-demand“ informieren.

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Diskutierten am runden Tisch: Negien (22), Tobias (22), Farnoush (26), Vee (27), Thomas (29)  (v.l.n.r.)

„Ich weiß gar nicht mehr, wann ich abends meinen Fernsehapparat angeschaltet habe.“

Wenn niemand mehr fernsieht und Zeitungen immer weniger Reichweite haben … wohin führt uns das? Zu einer neuen Art von Kommunikation und Marketing, die sich der Zielgruppe, ihrer Bedürfnisse und einem echten und authentischen Dialog verschrieben hat. Durch neue Wege zielgruppen-spezifischer Ansprache, sowohl On- wie auch Offline, können Menschen bewegt und begeistert werden, die sich zunehmend aus der klassischen Medienwelt verabschieden.

Das komplette Roundtable-Gespräch gibts in der aktuellen W&V zum Nachlesen und hier als PDF zum Download.

(Bildmaterial © W&V)