Was ist eigentlich PubSubHubbub? Klingt ein wenig nach einem gestolperten, feuchten, irischen Versprecher nach ein paar Gläsern Guinness zuviel. Aber dahinter steckt etwas viel Tiefsinnigeres: eine neue Technologie nämlich. Also aufgepasst, hier ein Erklärungsversuch (von einem Iren?):

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Einseitige Kommunikation war gestern, der aktive Dialog ist heute – Stichwort User Generated Content und Social Media. Und genau dort setzt PubSubHubbub, oder kurz PuSH, an. Es steht nämlich für Publish, Subscribe and Hubbub (veröffentlichen, abbonieren, Stimmengewirr) und vereinfacht dem User die Verbreitung seines Contents über verschiedene Kommunikationskanäle in einem Rutsch. Ein Beispiel: Der User aktualisiert seine Website. Das PubSubHubbub-Protokoll liefert nun den neuen Inhalt automatisch und in Echtzeit an ausgewählte Plattformen, wie zum Beispiel Twitter und das eigene Blog. So erfahren die Feed-Abonnenten in Echtzeit, wenn ein Update stattgefunden hat. Seit Anfang März dieses Jahres unterstützt auch WordPress ein PuSH-Plugin an.

Und wer hat’s erfunden? Google! Genau deswegen sehen viele Internet-User PuSH kritisch. Denn sowohl Publisher als auch Subscriber benienen sich eines Hubs (Knotenpunkt) – in den meisten Fällen Google. Allein der Gedanke, der Internetriese hätte die Macht über den eigenen Content und könnte (theoretisch) bestimmen, was verbreitet wird und was nicht, verursacht bei vielen Bauchschmerzen. Vielleicht dann doch lieber einen klassischen RSS-Feed?
Wie auch immer – wir wünschen fröhliches Publizieren und Kommentieren im bunten Social Web.