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Nicht mehr so ganz das Allerneuste, aber noch immer dazu verdammt, ein Leben im nerdigen Untergrund zu fristen… Augmented Reality-Apps sind lecker und ganz klar unterbewertet.

Ob für einen yummie Burger oder knackige Nüsschen, per Augmented Reality oder, im Fall von Facebook, wohl eher Augmented Interactivity, sieht der Fan/User/Kunde durch und mit dem Markenauge.

Wie das gehen soll? Für Ültje haben wir gerade auf Facebook eine App gelauncht, die den Fan zur Nuss macht – das Foto wird per Webcam erstellt und kann in der Nuss platziert werden. Dann noch Geschmack, Stimme (irgendwas zwischen Maus und Elefant) sowie den Hintergrund auswählen, vielleicht über den Facebook-Chat noch einen Freund einladen und auf geht‘s. Bewegt werden die Nüsschen per Facetracking, was für realgelockerte Nacken- und Gesichtsmuskeln sorgt, auch bei den Zuschauern und Empfängern der Videos.

Vorreiter der AR-Apps bzw. Games sind amerikanische Marken, wie Burger King oder auch FedEx, die frühzeitig erkannt haben, dass Spieltrieb mit Information verknüpft werden, und im besten Fall zu nachhaltiger Markenbindung führen kann.

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Im eigentlichen AR-Game sieht dies dann so aus:

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Für Norwegen hat sich Volkswagen eine besondere App ausgedacht, die im Print erlebbar macht, was VW unter Innovationsführerschaft versteht.

„One of Volkswagens brand goals is to be a chief within new technology. But innovations can be hard to clarify in an ad. It must be experienced. Learned by doing. Showed – not told. So we made an app for the readers to download, and try out the VW innovations, using thе photograph ad as a test road. In an ad that is an innovation in itself.“ -From the Agency, TRY and APT (Norway) sowie Technoearth.

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Unter den Firmen, die in Deutschland auf Augmented Reality setzen, sind auch adidas oder OTTO. Adidas hat mit seinem Sneaker-Game Maßstäbe gesetzt beim Einsatz von AR in der Markenkommunikation.

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Der alteingesessene deutsche Versandhandel OTTO wagt sich mit seinem seinem Printkatalog „mytrend“ auf AR-Eis, umgesetzt von Metaio. „Indem wir Augmented Reality integrieren, erforschen wir neue Wege der der Produktpräsentation und bieten unseren Kunden Mehrwert. Augmented Reality hat großes Potenzial, insbesondere für Ecommerce,“ erklärt Dr. Rainer Hillebrand, CIO von OTTO.

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Autohersteller Kia hat für die Einführung des Kia Soul das AR-Spiel „Go Hamster Go“ als Facebook-App gelauncht. Über die Webcam steuert der Spieler mit seinem Gesicht einen Magneten, der die Hamster vom Fließband in ihre Kias hebt. Laut Jung v. Matt-Bewegungsmelder eine „tolle Produkt- und Markeninszenierung mit sinnvollem Einsatz von State-of-the-Art Technologien“.

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Neben dem Hamster-Game sind auf auf Facebook nur selten AR-Apps zu finden, denn das Anreichern der Realität auf der Plattform ist ungleich komplizierter, was die Nerven einiger Entwickler ordentlich strapaziert. Somit beschränkt sich AR auf Facebook streng genommen meist „nur“ Augmented Interactivity – was aber, natürlich und insbesondere im knackigen Fall von Be Nuts – Sag’s durch die Nuss! richtig Spaß macht.

Sagen Sie mir durch die Nuss, welche AR bzw. AI-Apps Ihnen noch aufgefallen sind? Ge-nüss-liche Websites sind natürlich auch gern probiert!