Fernseher, Radio, Laptop, Internet, Smartphone, … – und das am Besten noch in Kombination. Da sage noch mal einer, wir seien reizüberflutet, wir müssten uns dem Schwall an Informationen und Eindrücken wehrlos ergeben. Ganz und gar nicht – das Gegenteil ist der Fall. Einfach vorm Fernseher zu sitzen und nur auf die Röhre, Verzeihung, den Plasma-Bildschirm zu schauen, ist doch total langweilig. Multimediales Entertainment sag ich nur: mit dem Laptop vor dem Fernseher, das ist heute die Regel. Die Studie “Media Multi-Tasking 2009″ der European Interactive Advertising Association (EIAA) belegt, dass knapp jeder fünfte Deutsche gleichzeitig fern schaut und im Web surft. Besonders beliebt sind dabei Online-Netzwerke und Instant-Messaging-Dienste wie twitter.
Da twittert Rayasa “wozu fernsehen, wenn ich twitter habe” – korrekt! Nehmen wir nur mal das Samstag-Abend-Primetime-Highlight (was für ein Wort) “Deutschland sucht den Superstar”. In drei Wochen kamen zur Show rund 11.151 Tweets zusammen. Da sollte doch die eine oder andere brauchbare Info versteckt sein, nach der man sucht: “nickstudmuffin: #DSDS Kim ist weiter” oder “Denise080293: Manu weiter, Nelson raus #dsds” – ok, danke für die Infos. Und zack, wieder drei bis vier Stunden und etliche Werbepausen gespart.
Da haben wir also die Verbindung von Rundfunk und Social Media. Interaktion wird möglich. Und das Tolle für die Sendeanstalten: sie bekommen Zuschauerfeedback sofort, ehrlich und vor allem en masse. Den Erfolg einer Sendung über die Einschaltquoten zu messen gehört vielleicht schon bald der Vergangenheit an – Set-Top-Boxen adé, Vögelchen, Vögelchen flieg! In Zukunft heißt es dann möglichweise: “Hey Johny, wie schaut denn unsere gestrige Twitterquote aus?”

Rike, die Studie “Topic Tracker” von x-ray http://ow.ly/18F3Y ist dbzgl. auch sehr spannend. Und zeigt, was die Twitteristi offensichtlich am liebsten schauen: “DSDS” vor “Tatort” und “Schlag den Raab”.
Was momentan auch total abgeht (wahrscheinlich auch heute wieder) ist der Hashtag #GNTM … suchen, lesen und zerkugeln vor Lachen.
“die grenze” hättet ihr ablehnen müssen. ist ein echt schlimmer 2-Teiler. und eure Kukkis und (die) anderen Tweeter sind echt hirnlos. webguerillas mutieren zu angepassten weichspüler-pr heinis. naja bei dem pr-etat kann ichs auch wieder nachvollziehen. besonders schlimm das account “die grenze” kein einziges negatives statement retweetet. old fashioned und feige …tztztztz?
Hallo Sebi,
“Die Grenze” polarisiert. Die einen finden den Inhalt unrealistisch, die anderen schätzen gerade diese Fiktion als Gedankenanregung. Gibt man den Hastag #DieGrenze bei twitter ein (http://search.twitter.com/search?q=%23DieGrenze), findet man zahlreiche freie Meinungsäußerungen zu den Film, auch negative Statements – für alle sichtbar und unzensiert! Wir freuen uns über jedes Feedback und schätzen jede Meinung. Für “Die Grenze” haben wir klare Spielregeln für Diskussionen definiert (http://www.die-grenze.de/netiquette/) an die wir uns selbstverständlich auch halten.