Millionen Haushalte warteten sehnsüchtig darauf. Endlich ist er da – der neue IKEA Katalog 2013. Sobald man ihn in den Händen hält, merkt man sofort, der neue Katalog ist anders. Anders ist aber nicht nur das neue, größere Format und das Papier – sondern der neue IKEA Katalog zeigt eine Welt voller Ideen, inspirierender Videos und neuer interaktiver Funktionen. Man kann nicht mehr nur darin blättern und sich inspirieren lassen, sondern per Augmented Reality auch virtuell in die IKEA Welt eintauchen, ganz nach dem Grundsatz: Come alive.

Plötzlich lassen sich Schranktüren öffnen, verschiedene Stilrichtungen anschauen, Möbelstücke drehen oder Esstische erweitern. Wer möchte, kann sich auch Designer-Geschichten zu einzelnen Kollektionen erzählen lassen. Hierzu muss man sich einfach die kostenlose App runterladen (http://katalog.ikea.de/neuheiten) und sein Smartphone oder Tablet auf die Seiten, die mit einem Smartphone-Symbol gekennzeichnet sind richten. Durch den Zugang zu Animationen, Videos, Bildergalerien und interaktiven Funktionen, wird deutlich, dass IKEA viel mehr zu erzählen hat, als in den Katalog passt. Aber auch die Lebensspanne eines IKEA-Katalogs (die im Durchschnitt in jeden Haushalt nur rund zwei Wochen ausmacht) wird durch Augmented Realtity verlängert. Denn über das Jahr verteilt sollen wir Leser durch aktualisierte und neue Informationen an den Katalog gebunden werden.

Für IKEA ist der Katalog heute mindestens so relevant wie vor 60 Jahren. Mit einer weltweiten Auflage von über 211 Millionen Exemplaren in 27 Sprachen wird der Katalog 2013 mehr Menschen erreichen als je zuvor.

Das dazu passende Video geht zurück ins Jahr 1951, als IKEA den ersten Katalog auf den Markt brachte:

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Seitdem haben sich zwar Schriftart, Stil und Einrichtung von IKEA geändert, jedoch wird der Katalog weiterhin auf Papier gedruckt. Wahrscheinlich ist es das gute Gefühl, einen richtigen IKEA Katalog in den Händen zu halten, das dazu führte, dass für den neuen Katalog nun das Beste aus beiden Welten vereint werden soll.

Wie der neue Katalog und die IKEA-App bei den Usern ankommt und ob sie wirklich das hält was sie verspricht wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Wahrscheinlich wird es User geben, die auch an der neuen App verzweifeln genauso wie am Aufbau eines Billy-Regals. Aber so war es ja schon immer. Wer IKEA möchte, braucht starke Nerven und einen langen Atem. Man ärgert sich hin und wieder und kauft dann doch – immer wieder.