Die „Anti Advertising Agency“ (AAA) ist eine werbekritische Gruppe, die sich der Methoden des Guerilla Marketings bedient. Ähnlich wie die bekannteren Adbusters, die sich jedoch mit ihrem Protest eher politischen Themen widmen, geht die renitente AAA mit Sitz in San Francisco knallhart gegen die Werbeflut und die damit zusammenhängende Vereinnahmung vor. „Die Umlagerung durch Werbung ist der ’natürliche‘ Zustand geworden“ und „Werbung ist der Vandalismus der oberen 500“, schreiben sie auf ihrer Website. Deshalb machen sich die Aktivisten, die aus allen Teilen der USA stammen, zur Aufgabe, auf diesen Diebstahl des öffentlichen Raumes immer wieder an den Prnger zu stellen.

Die letzte Aktion der AAA, „Light Criticism“ in Kooperation mit dem Graffiti Research Lab, lief zwischen Oktober und Dezember 2006 in New York: City-Lights wurden mit Kartontafeln überklebt und so für die Systemkritik benutzt (sinngemäß: Warum werden Graffiti-Künstler verfolgt, wenn die Werbung die den öffentlichen Raum doch wesentlich mehr verhunzt?).

Übrigens: Amanda Eicher, die der Gruppe angehört, ist mit mir weder verwandt noch verschwägert – glaub ich jedenfalls …

Mehr zu den Adbusters und werbekritischen Aktionen auch hier im Blog: