Eine Kampagne, die über mehrere Kommunikationskanäle hinweg „das Guerilla Prinzip“ verfolgte, ist z. B. die Ankündigung der TV-Serie „Prison Break“ in Portugal. Hierzu startete FOX eine Kampagne, die auf einer ganzen Reihe spektakulärer Inszenierungen basierte:

1. Press-Kit

Das macht eine gute Guerilla Kampagne aus: dass die Medienarbeit möglichst genauso auffällig ist, wie die Aktion selbst. In diesem Fall wurde den Journalisten ein Buch zugeschickt, dass einen versteckten Löffel (als Ausbruchs-Werkzeug) und einen Gefängnisplan (mit Fluchtwegen) enthielt. – Dazu gab’s noch eine CD mit Trailern und Infos zur Serie.

Prison Break 1

2. Straßenkampagne: Häftlinge

Einfach und gut: Zwei Wärter und fünf Häftlinge spazieren einfach durch die Innenstadt von Lissabon und verteilen dabei Flyer zur Serie.

Prison Break 2

3. Indoor-Kampagne: Stopper

Kleine, auffällige Stopper wurden in der ganzen Stadt befestigt. Vornehmlich indoor: z. B. in öffentlichen Gebäuden.

Prison Break 3

4. Outdoor-Kampagne: Poster

Die Idee, Eisentore u. ä. als Gitterstäbe zu interpretieren, hatte zwar Amnesty International auch schon mal. Nichtsdestotrotz, hier passte es genauso gut und machte die Sache rund.

Prison Break 4

Insgesamt eine vielseitige und in jeder Hinsicht gelungene Kampagne der Agentur „Torke Stunt“ aus Lissabon.

Mehr Infos und Fallbeispiele zum Thema „Guerilla Marketing“ hier und hier.