Mischen ist in: ob in Form von Internet-Mash-ups oder als Service wie:

  • „My Muesli“, welches ein Mischen von 70 Zutaten und somit 566 Billiarden verschiedene Müslivariationen ermöglicht

my-musli
– bzw. „Polyvore“, bei dem man Produkte unterschiedlicher Online-Shops nach Lust und Laune kombinieren kann, um zu sehen, ob sie zusammen passen.

polyvore

Jeder kann sich alles zusammenstellen, so wie es ihm gefällt.

Neuester Protagonist in dieser Reihe, und diesmal aus der Offline-Welt, ist das US Start-up „Bug Labs“. Dieses bietet ein innovatives Konzept, bei dem sich technikaffine Do-it-yourself-Freaks austoben und sich ihr eigenes mobiles Endgerät zusammenbauen können.

Bug-Labs

„Bug Labs“ ist eine Art Handy-Baukasten: Jedes Einzelelement stellt Funktionen für verschiedene Mobile- und Web-Services bereit. Die Module (z. B. Digikamera, GPS-Empfänger, LCD-Touchscreen etc.) lassen sich einfach zusammenklicken – die Dienste werden dabei automatisch verbunden. So erhält der Anwender die Chance, selbst innovative Geräte zu bauen und zu programmieren. Denn selbst die Software für die Geräte ist modular. Mit „Bug Labs“ definiert der Anwender also das Endprodukt selbst.

Neben der Möglichkeit verschiedene Module zusammenzuklicken, haben die Konsumenten andererseits auch die Möglichkeit, Komponenten, die sie nicht benötigen, außen vor zu lassen.

Ob sich das modulare System von „Bug Labs“ durchsetzen wird, wage ich zu bezweifeln. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass sich der Trend hin zu individualisierbaren Produkten (wie man sie bereits von der Autoindustrie kennt) und hin zu frei konfigurierbaren Services erst am Anfang befindet.