Was haben wir in den letzten Monaten nicht alles gesehen? Eine Deofirma schreibt unwissende Reisende am Flughafen zur Fahndung aus (hier). Ein Fernsehhersteller lässt nichtsahnende Bewerber in einem Vorstellungsgespräch dank HD-Technik glauben, dass die Welt untergeht (hier). Eine Kampagne gegen Alkohol am Steuer jagt WC-Besuchern den Schreck ihres Lebens ein (hier). … Egal, ob die Opfer in diesen Viral-Clips am Ende eingeweiht waren oder nicht, die Prank-Videos funktionieren: mit 7, 14 und 9 Millionen Views waren alle Videos vermutlich ein voller Erfolg in Sachen Awareness.

Wie das Prank-Video nun auf die nächste Stufe gehoben werden kann, zeigt die kanadische Werbeagentur john st. mit „ExFEARiential“. Nach dem Motto „Viele Werbungen sind dramatisch, wir wollen traumatisch!“ wird der Prank-Trend ordentlich auf die Schippe genommen. Aber seht selbst:

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john st. ist übrigens auch für die Videos „Catvertising“ sowie „Buyral“ verantwortlich.

Ein Kommentar dazu, dass Brand Awareness und virale Verbreitung um jeden Preis vielleicht nicht immer das Wichtigste sind. Wie seht Ihr das? Nur die zeitgemäße, weil videobasierte Umsetzung von Shockvertising (à la Peta & Co.)? Ein guter Weg, um virale Effekte zu erzielen? Als Marke nicht zu vertreten? Humor auf Kosten der Opfer? Kurzes Buschfeuer oder doch langzeitige Wirkung für die Marke?