MINIMALISM nennt MINI die Philosophie, welche die neue Fahrzeuggeneration kennzeichnet: weg mit allem Überflüssigen, Blick auf das Wesentliche. Viele von außen nicht sofort ersichtliche, aber dennoch im Fahrzeug integrierte Feinheiten, die dazu beitragen, die Effizienz des MINI zu steigern. Damit der MINI am Ende nur das verbraucht, was er braucht: nämlich z. B. nur 3,9 l Kraftstoff/100 km und eine geringe Schadstoffemission.

„Minimize the negative“: Genau diesem Gedanken folgt auch der neue MINI Spot (Agentur: webguerillas), der soeben im Internet gelauncht wurde. Komplett anders, als man es vielleicht von MINI erwartet hätte, und doch wieder typisch MINI (im Sinne von: „David gegen Goliath“).

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Ein Rennen zwischen fetten, tuschespritzenden Filzmarkern (= gigantomanische SUVs) und einem eleganten, carvenden Fineliner, dem die Puste einfach nicht ausgeht.

Obwohl kein einziges Auto zu sehen ist, werden alle nötigen thematischen Register gezogen: Verschmutzung vs. Sauberkeit, Verschwendung vs. Effizienz, Cleverness und Fahrspass.

Die Umsetzung ist bewusst „einfach“ und oldschool. 60 Sekunden Stoptrick-Animation. Jede Szene ist Bild für Bild einzeln animiert wie bei einem Knetmännchenfilm. Eine 3D-Animation wäre bei der Stiftidee naheliegend gewesen, hätte aber nicht diesen Schmutz und Charm gehabt. Bei dieser Produktion war alles handgemacht. Vom den gebastelten Stiften, über die Animation bis hin zu den Tonaufnahmen und der Musik. Nicht zuletzt deshalb: ein Riesendank an Jochen (Living Room Pictures), der auch bei diesem Job wieder einmal ein super Sparringspartner war.

Wer noch mehr über MINIMALISM erfahren möchte, wirft einen Blick auf die eigens zu diesem Thema entwickelte Microsite, bei der man – ganz im Sinne eines effizienten Zeiteinsatzes – vorher das Zeitfenster definieren kann, welches einem für die nachfolgende Information zur Verfügung steht.

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