Eine belgische Internetseite wirbt derzeit mit dem Angebot „Rent a wife“ und sorgt damit für Aufruhr. Nicht nur die Blogosphäre diskutiert darüber, ob die Offerte ernst zu nehmen ist oder nicht. Selbst das belgische Institut für Gleichstellungsfragen hat sich wegen des Services echauffiert.

rent-a-wife

Allein das spricht dafür, dass die eigentliche Botschaft der Initiatoren dann vielleicht doch etwas untergegangen ist. Botschaft? Was will uns die DVDPost, ein Verleih, der DVDs bis an die Haustür liefert, denn nun wirklich sagen?

Da ist also eine Seite, die es dem User ermöglicht, unter 9.584 weiblichen „Kandidatinnen“ die richtige auszuwählen. Augenfarbe, Alter, Maße: Die Lebensabschnittsgefährtin kann man(n) exakt bestimmen. Von 350 bis 1600 Euro reicht das Repertoire. Praktisch ist zudem: Innerhalb von 24 Stunden wird das gewünschte Modell bis vor die Tür gebracht – und wem das ausgewählte Frauchen dann doch nicht gefällt, der schickt es einfach wieder zurück. Und bekommt dann gleich ein neues, wie auch der Kampagnenspot zeigt:

Auweia, ich ahne Böses: Es geht gar nicht um die Frauen, sondern um die DVDs. Klar: Riesenauswahl und in 24 Stunden bis vor die Tür gebracht. Dass ich darauf nicht gleich gekommen bin … Vielleicht denke ich einfach zu kompliziert. Vielleicht ist das aber auch genau das Problem der DVDPost?!