Die Verknüpfung von Geodaten mit Zeit-/Drittdaten (wie persönlichen oder statistischen Angaben) ist ein Megatrend im Internet, der für das „Web 2.0“ typisch ist. So genannte „Mash-up-Plattformen“ wie

„Mash-ups“ mixen Inhalte verschiedener Seiten und liefern durch die Kombination neuen Mehrwert. Auf den ersten Blick superspannend, fehlt vielen Seiten jedoch ein Grund, der einen regelmäßigen Besuch notwendig macht. Und deshalb werden wohl einige der oben genannten Applikationen wieder stillschweigend verschwinden. Wie wahrscheinlich auch das soeben gelaunchte „Neighboroo“.

neighboroo

„Neighboroo“ zeigt z. B. auf, wie hoch die Kriminalitäts- oder Sterberate in einem bestimmten Landstrich ist. Und legt dar, wie sich z. B. hohe Mieten, Arbeitslosigkeit oder Luftqualität von Region zu Region entwickeln. Schönes Spielzeug, aber auf Dauer wirklich nützliche Informationen?

Zugegeben, wenn ich eine Wohnung suche, könnte mir ein solcher Service, der die Daten bis auf die lokale Ebene runterbricht, durchaus von Nutzen sein. Und deshalb liegt hier, meines Erachtens, auch der besondere Reiz: als nützliche Zusatzfunktion/Bereicherung bekannter Dienste – auch wenn ich deshalb nicht öfter umziehen werde …

housingmaps
Hier macht’s Sinn: Bei housingmaps werden Geodaten mit Immobilienphotos und entsprechendenn Fakten verknüpft.

dog-friendly-hotels
Bei dog-friendly-hotels können Hundeliebhaber durch die Verbindung von „google local“ und „flickr!“ präferierte Hotels mittels eines Stadtplans und gleichzeitig Bilder zum Hotel finden.