Hängt es mit dem bevorstehenden Weihnachtsfest zusammen? Auf jeden Fall stieß ich bei meiner wochenendlichen Stippvisite durchs Internet gleich auf drei (mehr oder weniger neue) Seiten, die eine ähnliche Idee verfolgen: nämlich Leute, die sich was wünschen, und potenzielle Spender zusammenzuführen.

wishdom nennt sich selbst „das erste echte Wunschportal der Welt“.
Ziel ist es, für den anbietenden „Giver“ den passenden „Wisher“ bzw. für den „Wisher“ den richtigen „Giver“ zu finden. Das von wishdom entwickelte Auswahlverfahren ermöglicht, Wünsche und Erfüllungen, Wisher und Giver tatsächlich weltweit in großer Zahl aber dennoch gezielt zusammenzubringen. Hinter wishdom steht die wishdom AG aus Cham in der Schweiz, die von privaten Investoren gegründet wurde. Wahrscheinlich verdient wishdom über eine Vermittlungsprovision, eine klare Aussage hierzu habe ich aber noch nicht entdeckt.

Demnächst soll auch die wishdom International Foundation ihren Betrieb aufnehmen. An diese können dann auch sozial motivierte Wünsche gerichtet werden.

Zum Start des Portals in Deutschland (25. Juni 2007) präsentierte wishdom ein außergewöhnliches Angebot: den Rolls-Royce des verstorbenen Modeschöpfers Rudolph Moshammer. … Das wär’s gewesen!

wishdom

Pay it to me ist der Blog des Belgiers Renaud, der auf die Idee kam, Leute posten zu lassen, was sie sich wünschen – im Gegenzug dürfen Unternehmen/Spender, die diesen Wunsch erfüllen, einen Link auf ihre Seite setzen. Ein neues Werbekonzept, wie Renaud meint? Ich glaub’s eher nicht. Aber eine bemerkenswerte Idee ist es allemal.
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The Care Club steht für „Charity Shopping“. Heißt: Bei jedem Kauf eines der angebotenen Lifestyle Produkte, geht ein Teil des Preises als Charity-Anteil an ein Projekt seiner Wahl. Die Care Club Initiative setzt keine Clubmitgliedschaft voraus und vereint puren Spaß am Shoppen mit einem konkreten Engagement für das Gute. – Alter Hut neu verpackt, aber trotzdem ganz schön.

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