Werbung in Online Social Networks (OSNs) hat mit prognostizierten 2.15 Mrd. US-Dollar in den kommenden Jahren einen enorm hohen Stellenwert für werbetreibende Unternehmen. Dabei sind interaktive Kommunikationsansätze (wie z. B. Votings) erheblich beliebter als klassische Online-Werbeformen (wie Banner oder Pop-ups), ermittelte die Agentur Komjunity im Rahmen einer Studie, bei der knapp 600 Probanden in Deutschland und den USA zu ihrer Werbewahrnehmung befragt wurden. Nur 13% sprachen sich strikt gegen Werbung innerhalb des OSN aus.
Anders herum betrachtet bedeutet dieser Trend: Für die OSN-Betreiber eröffnen sich neue Geschäftsfelder, die von dem Verkauf von Werbeplätzen, über Beratungsleistungen zu aktuellen Themen innerhalb der Community bis hin zur Betreuung interaktiver Werbemodelle reichen.
OSNs (wie MySpace, Facebook oder Bebo) als Werbekanal zu nutzen, ist in den USA absolut etabliert. Und dies aus gutem Grund, wie soeben eine weitere OSN-Studie unterstrich, die sich mit der Bedeutung der Social-Networking-Landschaft für Werbungtreibende in Europa befasste.
So kommt die Studie von Microsoft Digital Advertising Solutions, welche die unterschiedlichen Social-Networking-Trends in acht europäischen Ländern (Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande und Spanien) untersuchte, u. a. zu folgendem Fazit:
- Werbetreibende können aus den Empfehlungen von Usern in Social Networks einen echten Nutzwert ziehen: 23 Prozent der so genannten Social Networker veröffentlichen Kommentare als Reaktion auf bestimmte Werbeanzeigen.
- Social Networker vertrauen ihrer Community. 64 Prozent der User informieren sich, nachdem sie Informationen auf der Webseite eines Freundes gelesen haben, zusätzlich auf anderen Seiten, weil sie weitergehende Information wünschen.
- Das Werbepotenzial in Social Networks ist enorm: 60 Prozent der Social Networker sind bereit, gesponserte und markenspezifische Inhalte auf ihren persönlichen Spaces zu platzieren. Werbetreibende können Social Networking Communities also für sich nutzbar machen, indem sie den Usern interessante und relevante Inhalte zur Verfügung stellen.
- Bereits 43 Prozent der User haben den persönlichen Space eines Markenunternehmens besucht und rund 16 Prozent sind mit den Unternehmen in Dialog getreten oder haben eine Nachricht geschickt. Dieses Ergebnis legt den Schluss nahe, dass Konsumenten sich einen intensiveren Austausch mit Markenunternehmen wünschen und in der Online-Welt tatsächlich mit ihnen in Kontakt treten.
Social Networking wird die Spielregeln für Online-Marketing zukünftig entscheidend mitbestimmen, das steht wohl außer Frage. Denn die User selbst nehmen sich immer mehr die Macht, eine Marke an die Spitze zu bringen oder auch fallen zu lassen.
Werbung in Social Networks gewinnt an Bedeutung…
Werbung in Online Social Networks (OSNs) hat mit prognostizierten 2.15 Mrd. US-Dollar in den kommenden Jahren einen enorm hohen Stellenwert für werbetreibende Unternehmen. Dabei sind interaktive Kommunikationsansätze (wie z. B. Votings) erheblich be…..
dass es sich wirtschaflich rentiert, mag schon sein, aber gerade social networks sollten sich von anderen ‘online werbeplakaten’ abheben. mittlerweile scheint jedoch der gegenteilige trend ersichtlich zu sein. jedoch muss man sagen, dass es va kleinere plattformen (etwa bizzlounge) gibt, die offensichtlich werbefrei sind. mit dem unterschied, dass hier die zielgruppe aus opinion leadern besteht, die ihrerseits einen geissen ‘werbeeffekt’ haben. aber an sich stelle ich mir unter ’social network’ eine plattform vor, welche sich durch die eigendynamik, also ohne werbemittel behaupten kann.
Ich bin der Meinung: Werbung in Communities ist prinzipiell nichts Anrüchiges. Man sollte den Mitgliedern nur einen veritablen Vorteil bieten: etwa in Form von Widgets oder Mini-Applikationen, welche die User zur Veredlung ihres Profils nutzen können (z. B. Slideshows oder Tools, um seine Bilder aufzuwerten à la „Rock you“).
Die Erfahrung zeigt ja, dass solche Services große Akzeptanz finden und nicht als störend empfunden werden.
gegen eine ‘intelligente’ platzierung von werbung ist nichts entgegenzuwirken. ich sehe aber die gefahr, dass social networks aufgrund ihrer popularität zu reinen online werbeplakaten verkümmern (siehe myspace). ich vergleiche dies mit der entwicklung des tv vom bildungs- oder zumindest unterhaltungsmedium hin zu teleshopping. die leitidee von social networks soll die vernetzte kommunikation unter gleichgesinnten sein. und um das ganze zu finanzieren, könnte man natürlich die eine oder andere werbung (intelligent) platzieren. ich hatte bei meinem vorherigen beitrag die plattform bizzlounge erwähnt. diese plattform finanziert sich mitunter durch mitgliederbeiträge (ähnlich wie bei open bc) und ist daher als werbefrei zu bezeichnen. jedoch muss man hinzufügen, dass sich die zielgruppe und daher auch die finanzierungsform bei bizzlounge (eher business) von facebook (eher studierende) und co wesentlich unterscheidet.
Ich finde es echt einmal eine angenehme Abwechlung, eine Platform vorzufinden, die nicht mit Werbung vollgepumpt ist, bei der das Augenmerk auf die Sache an sich gerichtet wird: Die Kommunikation. Man möge es nicht glauben, aber im Netz gibt doch auch Menschen die auf einer intelektuellen Basis über wichtige Themen sprechen wollen ohne Beschimpfungen oder unnötige Kommentare. Plattformen wir bizzlounge lassen noch auf eine gute Internet-Zukunft hoffen.
vor allem sieht man keine gefaketen personen, sondern leute mit echtem profil. und die themen, die angesprochen werden, haben nicht primär mit business zu tun, werden aber auch von wirtschaftstreibenden besprochen. wenn diese sich über ‘religiöse irrtümer’ oder die ‘lohas’ bewegung diskutieren, gewinnt eine kommunikationsplattform an viel mehr substanz.
Neues vom Internet-Werbemarkt……
Die klassische Bannerwerbung im Internet verliert gegenüber den Textanzeigen weiter an Bedeutung: So jedenfalls lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Thema Online-Werbung in den USA.
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