Rob Vegas war es also! Die Auflösung von Harald Schmidts Schattenidentität auf Twitter wurde gestern bekannt gegeben!

Im Klartext: Rob Vegas Deutschlands berühmtester Showmaster 2.0 hat die letzten zwei Monate als Harald Schmidt unter dem Profilnamen BonitoTV getwittert. Sein Fazit:

Man zweifelt schon an der Arbeitsweise mancher Medien, weil die Wahrheit nur einen Anruf bei Bonito TV entfernt gewesen wäre. In die klammheimliche Freude mischt sich dann ein bisschen Angst, dass Harald Schmidt richtig sauer wird, wenn ihm Medien fälschlicherweise den Twitter-Account andichten. Meine Gags wurden dann aber sogar von Stefan Raab in „TV Total“ gebracht. Irrwitzig!

Es gab aber auch Medien wie die Süddeutsche, wo der Fake zunächst kritisch entlarvt, und zwei Tage später als Linktipp angepriesen wurde. Schon ironisch, aber hauptsache die Medien berichten. Mittlerweile hat Harald oder Rob oder doch BonitoTV schon knapp 6.500 Follower. Keine schlechte Quote in zwei Monaten. Fakt ist also, dass man mit einem gefakten Twitter-Account und zwei Monaten regelmäßiger 140 Zeichen- Tippleistung genauso viel erreichen kann, wie eine klassische PR-Kampagne. Das sollte die Online-PRler zum Nachdenken anregen. Fraglich ist nur, ob es sich mit dem Fall um ein Paradebeispiel handelt, das nur einmal funktioniert, oder ob Twitter tatsächlich ein immer wichtigeres Medium für die Online-PR wird?