Jetzt steht’s im SPIEGEL. Dass „die neue Werbung“ die Menschen nur noch subtiler verführen will. Und dass man beim word-of-mouth Marketing seinen Freunden lieber kein Wort glauben sollte. Und eigentlich ist alternative Werbung nichts anderes als Wahlbetrug. Nur Simulation, die vorgibt, real zu sein.

Was nun, neue Werbung? Was nun, webguerillas? Vielleicht doch lieber Anzeigen produzieren? Die bringen zwar nix, aber der SPIEGEL wird wenigstens reich davon. Oder clevere Werbemailings massenversenden? Die will zwar keiner im Briefkasten haben, aber der SPIEGEL Aboabteilung bereitet es wenigstens Freude. Oder … Nee, ich hab’s: Wir pitchen um den Online-Etat der Hanseaten. Da muss man sich wenigstens nichts einfallen lassen und kann die User noch mit der Brachialmethode belästigen. – Und, wie man sieht, bei der Freundschaftswerbung lassen sich sogar ein paar Tricks vom word-of-mouth Marketing übertragen …

spiegel-abowerbung
Nicht gerade unaufdringlich, aber wenigstens ehrlich: SPIEGEL Abowerbung. Und wenn der Freund nicht freiwillig abonnieren will, dann muss man eben nachhelfen. Muss der Freund doch nicht erfahren, dass man sich nen Hunni eingesteckt hat …