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Wie Social Marketing im Bereich Fashion funktioniert, zeigt die Online-Fashion-Marke Distortedpeople mit ihrer neusten Kampagne „Halt doch dein Maul„.

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Hier kann jeder die Stylepolizei einschalten und diese auf Stylingresistente Freunde loslassen. Wie das geht? Ganz einfach. Man gibt Namen und E-Mailadresse des jeweiligen Freundes an und erstellt damit eine eigene Homepage. Dort wird ihm oder ihr durch personalisierte Kommentare von Fashionvictims zu einem neuen Style geraten. Und wie sollte es anders sein, mit Übermittlung der Homepage erhält der Freund auch gleichzeitig einen Gutschein für 10% Rabatt auf den Kauf beim Onlineshop von distortedpeople.

Eine originelle Idee von Social Marketing, allerdings hätte ich persönlich die Botschaft der Kampagne doch etwas netter verpackt. Die Frage, ob man sich wirklich dazu animiert fühlt ein stylisches Designershirt zu kaufen, nachdem man Sätze wie….

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liest, ist wohl schlicht und ergreifend Geschmacksache.

Provokant ist die Kampagne allemal und daher passt sie perfekt zur Marke. So sieht sich doch distortedpeople als junges innovatives Modelabel, das in Kooperation mit internationalen Designern limitierte Designershirts auf den Modemarkt bringt. Zielgruppe sind also jene, die sich selbst als Young Hipsters und Fashionvicitims bezeichnen und damit mit einem Schmunzeln über die Vorwürfe der „Halt doch dein Maul“- Kampagne Lust haben individuelle Werbeträger von distortedpeople zu werden. Ebenfalls originell ist die Idee, die hinter der 48 HOURS LIMITED EDITION steckt.

Hier kann man sich in der „Weeks Show“ die limitierten Shirts der bevorstehenden Woche anschauen. Heiß begehrt sind die unterschiedlichsten Shirts, die von internationalen Designern entworfen werden, denn jedes Shirt ist nur einmal für 48 Stunden lang zu erhalten. Deshalb sollte jeder Fashionliebhaber die Uhr fest im Auge behalten.

Ich persönlich sehe in Distortedpeople eine innovative Marke, die sich auf perfekte Art und Weise den Medien ihrer Zielgruppe bedient. So sucht Distortedpeople direkt in der Fangemeinde, also über die eigenen Facebook-Gruppe, neue Models für das nächste Fotoshooting…

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… oder stellt die selbst produzierten Videos für anstehende DISTORTED Partys vor, die das Label in München veranstaltet.

Eine runde Sache, die auf jeden Fall unter der Münchner Fashion- und Nightlife-Crowd bekannt ist und zeigt, dass es sich lohnt einen „hippen“ Austausch mit der Zielgruppe zu schaffen.