Der schwedische Einrichter IKEA ist ja seit jeher für innovatives Marketing bekannt. Da wurden schon mal öffentliche Sitzgelegenheiten und Papierkörbe in Geschenkpapier gewickelt, ganze Zimmer durch die Stadt geschoben oder an einem Aktionstag limitierte Kunstwerke verkauft.

Jetzt geht IKEA offensichtlich noch einen Schritt weiter. Denn in Gateshead, England, bietet die Studenten- und Familienmarke erstmals nicht nur Einrichtungsgegenstände an, sondern veräußert unter der Eigenmarke „BoKlok“ sogar ganze Häuser.

IKEA-Haus-BoKlok

Die Einfamilienhäuser, die ab Januar 2008 bezugsfertig sein sollen, kosten etwa £150.000 und können nur von Nichteigenheimbesitzern erworben werden, die zwischen £15.000 und £35.000 verdienen. Interessenten können sich hier vormerken lassen.

Habe erst neulich einen Vortrag über IKEA gehört, bei dem herausgestellt wurde, wie sehr der Gründer Ingvar Kamprad noch im Tagesgeschäft involviert ist und dass der „alte Schwede“, obgleich selber Multimilliardär, nach wie vor einen einfachen Lebensstil pflegt. Insofern bleibt Kamprad mit „BoKlok“ seinem Stil absolut treu und beweist einmal mehr, dass man auch mit geringen Mitteln innovativ agieren kann. Respekt!