Die amerikanischen Blogger hatten in den letzten Tagen viel spritzigen Schreibstoff, denn die Empörung über den neuen Werbespot von Sprite war groß. Hier wird ein Britney-Spears-Double beim Blow-Job gezeigt, der in einem feucht fröhlichen Klimax endet. Genauergesagt mit einem kräftigen Spritzer aus der Spriteflasche. Jetzt werden sich sicherlich einige fragen, wie kann so ein Film in den USA gezeigt werden? Die Antwort ist naheliegend. Es handelt sich um einen so genannten Spec-Ad Sport. Ein Spot, der wirken soll wie eine echte Kampagne, aber eigentlich der Eigen-PR des Machers dient.

Als Urheber hat sich der ehemalige MTV-Mitarbeiter Max Isaacson aus New York zu erkennen gegeben. Greencardpics, ein weiterer ehemaliger Arbeitgeber von Isaacson, distanzieren sich auf ihrer Site ganz klar von einer Mitarbeit an dem Fake-Film. Isaacson fügte sich letztendlich der öffentlichen Empörung und gab folgendes offizielles Statemen an die Presse:

I am frankly quite surprised that spots of this nature were so quickly and easily believed to be legitimate. I hope that all parties involved will understand that this was a simple mistake that went much too far too fast, and that it is now made clear that these were not real commercials, nor were they ever produced with intention of being taken as such.

Soso, angeblich hat der werthe Filmemacher also nicht gedacht, dass der Spot tatsächlich ernst genommen wird. Um ehrlich zu sein, finde ich diese Aussage fast schon so krotesk, dass man ihm am liebsten glauben würde. Die Frage, die ich mir jedoch jetzt stelle: Hat dieser Spot tatsächlich für Eigen-PR gesorgt, oder dürfte es Mister „too far too fast“ nach diesem gewaltigen Spritzer nach hinten doch schwerer haben neue Aufträge zu bekommen? Was meint ihr?